10.11.2018

von akz-o B° RB

Schütze Deine Katze

Tipps für den bestmöglichen Schutz der eigenen Katze

Welttierschutzgesellschaft

Katzen sind die Lieblinge von Millionen von Menschen im Land. Zwar wird Katzen nachgesagt, sie hätten einen eigenen Kopf. Doch das entlässt die Halter natürlich nicht aus der Pflicht, ihre Samtpfoten bestmöglich vor Gefahren und Krankheiten zu schützen. Die vier wichtigsten Stichworte für den Katzenschutz sind dabei Kennzeichnung, Registrierung, Impfung und Kastration. Im Interview erklärt Tierärztin Daniela Schrudde von der Welttierschutzgesellschaft, was Katzenhalter diesbezüglich wissen sollten.

Wie hängen Kastration und Schutz der eigenen Katze zusammen?

Kurz gesagt: Unkastrierte Katzen leben riskanter. Durch den Paarungstrieb entfernen sie sich weiter von ihrem Zuhause als kastrierte Katzen. Das Risiko, in Verkehrsunfälle zu geraten, ist für sie größer. Vor und beim Paarungsakt ist die Gefahr, sich mit Krankheiten anzustecken, außerdem hoch. Bei unkastrierten Katern kommen verstärkte Revierkämpfe hinzu, bei denen sie sich verletzen können.


Wann ist die beste Zeit für eine Kastration?

Schon früh im Katzenleben, am besten vor der Geschlechtsreife. Allgemein gilt, dass sich der vierte oder fünfte Lebensmonat der Katze gut eignet. Den genauen Termin muss aber der Tierarzt festlegen.

Ist es nötig, auch reine Wohnungskatzen zu impfen?

Wohnung oder Haus sind nicht von der Umwelt abgeschnitten. Bei einigen Erregern reicht schon eine leichte Berührung, zum Beispiel mit der Kleidung des Menschen, für eine Übertragung aus. Die Impfung ist deshalb auch für Hauskatzen eine sinnvolle Maßnahme.

Warum ist auch das Kennzeichnen und Registrieren wichtig?

Wenn Polizei, Feuerwehr, Tierheim oder Tierarzt eine entwischte Katze vorfinden, können sie das Tier schnell dem Halter zuordnen – allerdings nur, wenn die Katze einen Mikrochip trägt und dessen Nummer registriert wurde. Der Chip ist binnen Minuten vom Tierarzt eingesetzt, die Registrierung bei einem Tierregister schnell erledigt. Trotzdem sind noch immer viele Katzen nicht gekennzeichnet und registriert. Bei einer Umfrage im Rahmen unserer Kampagne „Schütze Deine Katze“ traf das auf mehr als ein Drittel von rund 150 Katzen zu.

Weitere Tipps, die bei der bestmöglichen Versorgung der eigenen Katze helfen, bietet der Katzenschutzpass der Welttierschutzgesellschaft, eine Art „Katzen-Personalausweis“. Jetzt kostenlos erstellen unter: www.welttierschutz.org/katzenschutzpass.

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